Eine US-Firma plant ein einzigartiges Schutzkonzept für Superreiche: Unterirdische Luxusbunker in allen 50 Bundesstaaten der USA, die als Zufluchtsorte bei Kriegen, Terroranschlägen oder Naturkatastrophen dienen sollen. Die Mitgliedschaft in diesem exklusiven „Apokalypse-Club“ beginnt bei 20 Millionen Dollar pro Person. Was ein wenig nach dem Spiel und der Serie „Fallout“ klingt, ist in der Tat ein ähnliches Konzept – allerdings nur für Menschen mit ausreichend Kleingeld.
Überirdisch sind klassische Mitglieder-Clubs mit Bar und Restaurant geplant, wie man sie aus Großstädten kennt. Darunter soll es Fitness- und Wellnessbereiche geben. Noch tiefer – bis zu 20 Stockwerke unter der Erde – entstehen luxuriöse Schutzräume, ausgestattet mit Apartments, die vor nuklearen, terroristischen und anderen Bedrohungen schützen sollen.
Die Bunker, benannt nach dem Projekt „Aerie“ (Deutsch: Adlerhorst), sind laut der Firma SAFE so konzipiert, dass sie den „Herausforderungen einer unvorhersehbaren Welt“ begegnen und den Bewohnern Sicherheit sowie Privatsphäre bieten. Je nach Standort könnten bis zu 200 Apartments entstehen, die zwischen 180 und 1800 Quadratmeter groß sind. Interaktive LED-Wände simulieren Tageslicht und Stadtpanoramen.
SAFE-Gründer Al Corbi erklärte, dass die exklusiven Apartments einzelnen Mitgliedern gehören, aber auch vermietet werden können, ähnlich wie bei Superjachten. Das Projekt vereine erstklassige Unterhaltung, hochwertige Gastronomie und private Rückzugsorte.
Leben unter der Erde im Luxusbunker
Die Bunker sollen autonomes Leben ermöglichen, inklusive Fünf-Sterne-Restaurants, Pools, Fitnessstudios und medizinischer Versorgung durch Künstliche Intelligenz. In speziellen Therapie-Räumen könnten Bewohner per Infusion lebensnotwendige Vitamine und Nährstoffe erhalten. Die Schutzräume wären nicht nur bei einer Apokalypse, sondern auch bei Naturkatastrophen wie Bränden nutzbar.
Großes Interesse bei Milliardären
SAFE hat bisher Sicherheitssysteme für Villen und Jachten entwickelt. Mit „Aerie“ soll nun auch der Schutz unterwegs gewährleistet werden. Laut Corbi plant das Unternehmen Bunker, um auf das „Undenkbare“ vorbereitet zu sein. Die erste Ausstellung des Projekts soll im Sommer 2026 in Virginia eröffnet werden, die Fertigstellung des ersten Bunkers ist für 2028 vorgesehen.
Neben den 50 geplanten Standorten in den USA gibt es Pläne für 1000 weitere Clubs weltweit, darunter in 11 deutschen Regionen wie Berlin-Brandenburg, Rhein-Ruhr und München. Schon jetzt übersteigt die Nachfrage die geplanten 625 Plätze des ersten Komplexes.
Die Mitgliedschaft gliedert sich in vier Klassen, die günstigste startet bei 20 Millionen Dollar. Die exklusivste Kategorie ist nur auf Einladung zugänglich. Laut Corbi zeige das Projekt das Potenzial eines zukunftsweisenden Geschäftsmodells, vergleichbar mit Luxusangeboten wie der Royal Penthouse Suite in Genf, die pro Nacht 81.000 Dollar kostet.
Die Idee mit Luxusbunkern ist übrigens nicht neu
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